Chorkonzert mit Silberklang

Der Silberklang-Chor aus Prenzlau gab aus Anlass des Wilmersdorfer Dorfjubiläums ein Benefizkonzert für die Wilmersdorfer Scheunenkirche. Unter dem Motto „Ein Lied geht um die Welt“ wurden Schlager der 1920-er bis 1960-er Jahre und Volkslieder dargeboten, zu denen die Zuhörer gerne mitsummen, mitsingen und klatschen durften. Auch wenn das Mindestalter für den Eintritt in diesen Chor 65 Jahre beträgt, gelingt es Hannes Ludwig als Leiter des Ensembles, einen schwungvollen und mitreißenden Rhythmus vorzutragen. Das Silberklang-Team ist gerne immer wieder willkommen in der Scheunenkirche.

Schöne Teppiche für den Altar

In Vorbereitung auf den Konzerttag zur Feier des 650-jährigen Dorfjubiläums wurde die Kirche von Putzengeln und Helfern gereinigt. Vor allem die Fenster standen auf dem Programm. Auch wurden die Fenstermechaniken gängig gemacht und gewartet. Das Schadbild an den Ofenrohren besätigte, dass hier professionelle Hilfe benötigt wird.

Foto: Dietrich von Buch

Höhepunkt war die Übergabe einer Teppichspende für die Kirche. Dadurch hat der Altarraum nun hübsche, echte Teppiche bekommen. Ein Dankeschön an die vielen Helfer und ganz besonders an die Spender der Teppiche, die aus einem Nachlass abgetreten wurden.

Zum Abschluss gab es für alle Helfer einen Imbiss und gemütlichen Abschluss der Arbeiten – und auch schon erste Vorbesprechungen für den Ablauf währen der Konzerte.

Fördergespräch

Fachkundige Augen fanden keine gravierenden Schäden im Kirchraum. Dietrich von Buch, Enkel der Kirchenpatrone, erläutert die Idee hinter der Ausmalung von Erich Kistenmacher. (Foto: Ute von Buch)

Hochrangige Behördenvertreter aus dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege, der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg, des Förderkreises Alte Kirchen, der Unteren Denmalbehörde, des kreiskirchlichen Bauamtes, der Kirchengemeinde und des Fördervereins trafen sich am 27. Februar 2024 in der Scheunenkirche, um sich über Fördermöglichkeiten und dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen zu erhalten.

In angenehmer Atmosphäre konnten (fast) alle Fragen besprochen und Lösungswege aufgezeigt werden. Dabei zeigten sich vor allem die Behördenvertreter als Wegbereiter für eine baldige Lösung. Es war eine gute Gelegenheit, gemeinsam zu beraten, wie und wann es weitergehen kann. Ab diesem Jahr wird geplant und gerechnet. 2030 sind dann (hoffentlich) die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen.

Diesmal war der Runde Tisch eckig – aber die Gespräche waren rund. (Foto: Ute von Buch)