Schöne Teppiche für den Altar

In Vorbereitung auf den Konzerttag zur Feier des 650-jährigen Dorfjubiläums wurde die Kirche von Putzengeln und Helfern gereinigt. Vor allem die Fenster standen auf dem Programm. Auch wurden die Fenstermechaniken gängig gemacht und gewartet. Das Schadbild an den Ofenrohren besätigte, dass hier professionelle Hilfe benötigt wird.

Foto: Dietrich von Buch

Höhepunkt war die Übergabe einer Teppichspende für die Kirche. Dadurch hat der Altarraum nun hübsche, echte Teppiche bekommen. Ein Dankeschön an die vielen Helfer und ganz besonders an die Spender der Teppiche, die aus einem Nachlass abgetreten wurden.

Zum Abschluss gab es für alle Helfer einen Imbiss und gemütlichen Abschluss der Arbeiten – und auch schon erste Vorbesprechungen für den Ablauf währen der Konzerte.

Gutsherrenleben in Wilmersdorf

650 Jahre Wilmersdorf fordern auf zu einem Blick zurück. Diesmal ging es um die Zeit zwischen den Weltkriegen und wie sich das Leben im Gutsdorf bis zur Kapitualtion verändert hatte. Grundlage war das Buch von Wolfgang von Buch, dem jüngsten Sohn der Gutsbesitzerfamilie, das er 1997 veröffentlichte. Holger Schella las sehr schön die von Ute und Dietrich von Buch ausgesuchten Textpassagen und spielte zwischendurch auf dem Harmonium, damit die – teilweise sehr emotionalen – Texte wirken konnten. Die Witwe des Kindersoldaten war auch aus Berlin gekommen und konnte auf Fragen erklärende Antworten geben.

Der Tag war Anlass wieder mit Basar, Kaffeetafel und Spendenaktion für den Erhalt der Kirche zu werben. Am Abend feierten die Helfer den gelungenen Tag mit einem Grillen vor der Kirche und ließen ihn gemütlich ausklingen.

Starttermin für drei Masterarbeiten

Auf Anregung von Prof. Dr. Thomas Drachenberg, Landesdenkmalpfleger des Landes Brandenburg, fanden sich drei Studentinnen, die sich um Historie, Bauwerk und Ausmalung der Scheunenkirche im Rahmen einer gemeinsamen Masterarabeit kümmern wollen. Hierzu trafen sich am 8. Mai 2025 alle am Projekt beteiligten und interessierten Personen, damit ein guter Start möglich ist und über die persönliche Begegnung ein direkter Austausch möglich wird.